Gefängnisseelsorge
Katholische Gefängnisseelsorge
In der Nachfolge Jesu („…ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen" Mt 25,36) arbeiten wir im Gefängnis.
Wir begleiten Menschen aus dem befreienden Geist Jesu.
Wir bauen Brücken und ermöglichen Freiräume, damit Leben in Haft ausgehalten und angenommen werden kann.
Wir bestärken Menschen in ihrem Bemühen, umzukehren und ein sinnerfülltes Leben ohne Straffälligkeit zu führen („Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!" Mk 1,15).
Gefängnisseelsorge ist kirchlicher Dienst für die Gesellschaft.
Derzeit leben in Baden-Württemberg etwa 8.500 inhaftierte Menschen in 18 Justizvollzugsanstalten mit 34 Außenstellen, drei Jugendarrestanstalten, einem Justizvollzugskrankenhaus und einer Sozialtherapeutischen Anstalt mit Außenstelle. In diesen Justizvollzugsanstalten arbeiten 17 katholische Seelsorgerinnen und Seelsorger aus allen pastoralen Berufen hauptberuflich und 21 nebenberuflich. Hinzu kommt etwa die gleiche Zahl an evangelischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern.
Die Gefängnisseelsorge ist dankbar für eine Unterstützung
- durch das fürbittende Gebet
- durch ehrenamtliche Mitarbeit (Gruppenangebote, Öffentlichkeitsarbeit, Besuche im Gefängnis oder Einzelbetreuung)
- durch Hilfen für entlassene Gefangene
- durch Interesse am Justizvollzug und den Ursachen von Kriminalität
- durch Sachspenden oder finanzielle Spenden (Spendenbescheinigungen werden ausgestellt).
Weitere Informationen entnehmen Sie dem Leitbild der Kath. Gefängnisseelsorge in den Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart.



