Kirchenentwicklung 2030
Kirchenentwicklung 2030 im Dekanat Offenburg-Kinzigtal geht vor Ort in die Startlöcher
Strukturen und Gremien für Zukunftsprojekt werden aufgebaut
Das Jahr 2022 hat in der ganzen Erzdiözese das Projekt Kirchenentwicklung 2030 weiter vorangebracht. Große Meilensteine waren die beiden Diözesanforen im März und Juli 2022, bei denen Menschen aus vielen Engagementfeldern der Kirche, Haupt- wie Ehrenamtliche, dem Erzbischof Ratschläge mitgaben, wie sich die Zukunft von Kirche gestalten ließe. Mittlerweile hat Erzbischof Stephan 13 Ziele für die Erzdiözese auf der Grundlage der Ergebnisse des Diözesanforums I festgelegt. Die Ergebnisse des Diözesanforums II befinden sich gerade noch in weiteren Berbeitungsschleifen.
Auch für die Kirchenentwicklung im Dekanat Offenburg-Kinzigtal haben diese Ergebnisse natürlich Folgen. Schon länger stand fest, dass im Zuge der Kirchenentwicklung im Dekanat Offenburg-Kinzigtal die heutigen Seelsorgeeinheiten bis 2025/26 zu zwei großen Pfarreien zusammengefasst, die auch Kirchengemeinden sind. Die neue Pfarrei Kinzigtal wird die bisherigen Seelsorgeeinheiten Zell am Harmersbach, Haslach, Hausach-Hornberg, An Wolf und Kinzig, Oberes Wolftal und Kloster Wittichen umfassen, in der neuen Pfarrei Offenburg vereinen sich die Seelsorgeeinheiten Offenburg St. Ursula, Kehl, Hanauerland, Schutterwald-Hohberg-Neuried, Vorderes Kinzigtal sowie die bisherigen Pfarreien Durbach und Ebersweier.
In beiden Pfarreien (neu) haben sich mittlerweile so genannte Projektleitungen konstituiert. In ihnen vernetzen sich Akteure vor allem aus Pastoral, Caritas und Bildungs- und Ordenswesen. Um die Organisation kümmern sich die durch die Erzdiözese beauftragten Lokalen Projektkoordinator/innen. Bei diesen handelt es sich jeweils um einen Priester und eine/n pastorale/n Mitarbeitende/n. Sie sind auch Ansprechpartner für alle, die sich bei dem Projekt vor Ort engagieren wollen. Für das Kinzigtal sind Pfarrer Michael Lienhard (Haslach und Hausach-Hornberg) sowie Dekanatsreferent Fabian Groß als lokale Projektkoordinatoren berufen worden, in Offenburg übernehmen diese Aufgabe Dekan Matthias Bürkle und Pastoralreferent Martin Wetzel (Hanauerland).
Neben der Projektleitung haben sich auf der Herbstkonferenz auch die Hauptamtlichen des Dekanates mit Fragen der Kirchenentwicklung befasst. Ebenso hat der Dekanatsrat in seiner Herbstsitzung zu diesem Thema getagt.
Aktuelle Meldungen und Hintergrundinformationen zum Projekt finden Interessierte auf der Webseite der Erzdiözese Freiburg https://kirchenentwicklung2030.de/


