Treffen der Projektleitung

 
Hier finden Sie eine Übersicht der Treffen. Klicken Sie einfach das gewünschte Treffen an.
 

Neben dem Kennenlernen hat sich die Gruppe an diesem Abend vor allem mit ihrem Selbstverständnis als Projektleitung befasst. Dazu haben die beiden Projektkoordinatoren, Pfr. Michael Lienhard und Dekanatsreferentin Dr. Ruth Scholz noch einmal in einem Schaubild die gesamte Projektorganisation in Erinnerung gerufen, wie sie letzten November beim Treffen von Vertretern aller so genannter Ursprungsorganisationen (Seelsorgeeinheiten, Dekanat, Caritasverband und kirchliche Bildungsvertreter) in Anlehnung an das Rahmenkonzept der Erzdiözese beschlossen worden war.
Anschließend wurden Bausteine des zukünftigen gemeinsamen Arbeitens gesammelt.
So wird es darum gehen, eine gemeinsame Vision für die Pfarrei Kinzigtal zu entwickeln, Schwerpunkte zu setzen und vor allem einen konkreten Projektplan zu entwerfen. Zentral wird dabei der Kontakt der Projektleitung mit den „Ursprungsorganisationen“ sein. Deshalb gilt es auch, sich Gedanken über eine gute Projektkommunikation zu machen.
 
Nächste Schritte sollen darum das gute Hinhören sein:
  • Zum einen aufeinander in der Projektleitung, indem alle sich ausführlicher mit ihrem religiösen und kirchlichen Werdegang vorstellen, denn dieser ist die Grundlage aller Visionsentwicklung.
  • Zum anderen in die Ursprungsorganisationen hinein: was sind die Sorgen und Nöte, was haben die einzelnen aber auch zu bieten und in das neue Gebilde einzubringen (dazu wird die Projektleitung in ihren nächsten Sitzungen zu Gast in den einzelnen Seelsorgeeinheiten usw. sein)
  • Zum dritten das Hinhören auch auf Gruppen und Einzelne in der Kirche (und darüber hinaus)
 
 

Die Projektleitung hat sich das zweite Mal getroffen und die weiteren Schritte festgelegt, die möglichst noch im Jahr 2022 gegangen werden sollen.
Zunächst soll es um das Hinhören auf die Bedürfnisse vor Ort und das Werben um Beteiligung gehen. Dabei sind auch die Fragen nach Informationswegen und guter Kommunikation zu klären. Dann wird die Entwicklung einer Zukunftsvision für die Kirche im Kinzigtal im Zentrum stehen. Ein Projektplan wird dann im nächsten Schritt daraus zu entwickeln sein.
 
Und dies ist die Projektleitung für die Pfarrei (neu) Kinzigtal:
 

Im Mittelpunkt dieses Treffens standen neben dem Bericht vom zweiten Teil des Diözesanforums die ersten Überlegungen, wie Menschen über die Projektleitung hinaus von Kirchenentwicklung 2030 erfahren können. So wurde beschlossen, dass eine Powerpointpräsentation erstellt wird, die in allen Pfarrgemeinderäten und Gemeindeteams im Herbst diesen Jahres besprochen wird. Die Powerpointpräsentation wird dann auch hier auf der Homepage einsehbar sein.
Darüber hinaus wird es kurze Texte zur Veröffentlichung für die Pfarr- und Gemeindeblätter geben.
Außerdem wird sich die Projektleitung in den Sommerferien bewusst in der Pfarrei (neu) umschauen, und zwar jedes Mitglied in einer ihm bzw. ihr unbekannten Pfarrei (alt). Leitfragen werden dabei sein: Was fällt mir auf? Wer lebt hier (Alter, Herkunft, Berufe …)? Wo treffen sich die Leute im Ort? Was gibt es dort alles (Bäcker, Lebensmittelladen, Post, Arzt)? Was fehlt vielleicht? Welcher Baustil herrscht hier vor? Wo kommt Kirche hier vor? Wie präsentiert sich Kirche im Ort? ….
Bei der nächsten Sitzung im Herbst sollen all diese Beobachtungen dann zusammengetragen werden.
 

Im Mittelpunkt des Abends stand zunächst die Sichtung der Materialien, die über den Sommer erstellt worden sind. Zum einen sind dies Vorlagen für die Gemeindeblätter vor Ort. Jede Pfarrei entscheidet für sich, wie und in welchem Rhythmus die Veröffentlichungen erfolgen. Im Zentrum stehen zunächst einmal die konkreten Sachinformationen. Mit weiteren konkreten Informationen rechnen wir in der Folge des Januars, wenn der Erzbischof weitere Richtlinienentscheidungen treffen wird.
Zum anderen ist ein Flyer mit Kurzinformationen und eine Powerpointpräsentation für Gremien und Gruppierungen erstellt worden. Beides ist in pdf-Form auch auf dieser Homepage einsehbar. (Falls Sie die Präsentation im Präsentationsformat benötigen wenden Sie sich bitte an: ruth.scholz@kath-dekanat-ok.de)
Ein weiterer Schwerpunkt des Abends bestand in Überlegungen zur Ermöglichung weiterer Beteiligung am Prozess. Zum einen soll überlegt werden, ob Jugendliche mittels einer Umfrage nach einer Vorlage des Schuldekans eingebunden werden können. Zum anderen wird geprüft, ob Marktplatzgespräche nach dem Vorbild der Seelsorgeeinheit Hausach-Hornberg eine größere Nähe zu den Gläubigen ermöglichen.
Die Ergebnissammlung bezüglich der Vor-Ort-Begehungen wurde auf die Klausurtagung verschoben, die am 14. und 15. Oktober stattfinden wird. Thema dort werden auch die ersten Überlegungen zu Grundlinien einer zukünftigen Pastoral in der Pfarrei (neu) Kinzigtal sein.
 

Am 14. und 15. Oktober 2022 hat sich die Projektleitung zu ihrer ersten Klausurtagung getroffen. Zunächst galt es im Auftrag der Diözese zu klären, wie es im Kinzigtal zu begründeten Voten der Pfarrgemeinderatsgremien hinsichtlich der Verortung des sogenannten Sitzes der Pfarrei kommen kann. Die Erzdiözese gibt vor, dass es neben den Pfarrbüros vor Ort pro Pfarrei (neu) auch einen solchen Sitz der Pfarrei geben muss, an dem z.B. die Kirchenbücher geführt werden und der Leitende Pfarrer sowie auch die Geschäftsführung ihren Sitz haben. Die Voten hierzu müssen bis Ende Juni in Freiburg eingegangen sein.
Die Projektleitung hat dazu zunächst eine dreiköpfige Arbeitsgruppe gebildet, die die Aufgaben für einen solchen Sitz der Pfarrei sammeln und Kriterien für die Suche nach einem geeigneten Gebäude benennen wird. Nach Besprechung dieser Ergebnisse in der Projektleitung noch im Dezember diesen Jahres wird das Ergebnis den Pfarrgemeinderatsgremien zur Verfügung gestellt mit der Bitte, sich zusammen mit den Stiftungsräten auf die Suche nach einem geeigneten Sitz der Pfarrei zu machen. Aus den danach von den Pfarrgemeinderatsgremien bis spätestens 26.4.23 an die Projektkoordinatoren Pfr. Lienhard und Frau Dr. Scholz rückgemeldeten Vorschlägen stellt die Projektleitung dann eine Liste zusammen, die bei einer Klausurtagung aller Pfarrgemeinderäte im Kinzigtal am 13. Mai nächsten Jahres besprochen und evaluiert werden wird. Auf dieser Klausurtagung wird dann auch jeder Pfarrgemeinderat einzeln ein begründetes Votum für einen bestimmten Ort als Sitz der Pfarrei abgeben, das im Anschluss nach Freiburg gemeldet wird.
Nach der Klärung des Prozederes zur Bestimmung des Sitzes der Pfarrei hat sich die Projektleitung mit ersten Ideen für Grundlinien einer künftigen Pastoral im Kinzigtal befasst. Unter den Überschriften Diakonie, Verkündigung und Gemeinschaft (das Thema Liturgie musste in den Dezember vertagt werden) machte man sich Gedanken, wie auch bei schwindenden Ressourcen neue Menschen mit dem christlichen Glauben in Berührung kommen können, ohne dass natürlich die, die schon Kontakt haben, diesen verlieren. Es sollten realistische aber dennoch motivierende Bilder zukünftiger Pastoral entwickelt werden. Und genau solche motivierenden Ideen waren in Fülle vorhanden, weshalb die Klausurtagung auch von allen Teilnehmenden als gewinnbringend und hoffnungstiftend erlebt wurde.
Unter der Überschrift Diakonie wurde zunächst festgestellt, wie vielfältig das Engagement bereits ist. Gerade Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft und vielfältige Angebote für Senioren verbinden alle Seelsorgeeinheiten im Tal. Allenfalls gilt es die caritativen Angebote insgesamt besser zu vernetzen und in die Öffentlichkeit zu kommunizieren. So entstand die Idee eines Vernetzungstreffens (untereinander und mit anderen in der Ökumene sowie mit kommunalen Stellen) und die Frage, ob es im künftigen, vielleicht auch multiprofessionellen Seelsorgeteam der Pfarrei (neu), nicht eine Person geben sollte, die sich nur um diesen caritativen Bereich kümmert. Es gilt in der Zukunft, Schnittstellen, wie z.B. auch die Erstkommunion- und die Firmkatechese noch besser für Beratungsangebote zu nutzen und nach weiteren Schnittstellen zu suchen. Lücken im Engagement für andere wurden vor allem im Alterssegment zwischen Kindern und Senioren festgestellt. Mit dem Blick auf die sogenannten Sinusmilieus kann man auch im Kinzigtal prekäre Verhältnisse entdecken und  muss sich die Frage stellen: Sehen wir diese Menschen und ihre Probleme überhaupt? Bei abnehmenden Ressourcen finanzieller und vor allem auch personeller Art wird man jedoch nie allen Anfragen und Notlagen gerecht werden können (auch Jesus hat viele, aber nicht alle geheilt). Vielleicht kann es manchmal auch reichen, Menschen, die sich für andere engagieren wollen, ein Dach für ihr Engagement zu bieten – im wörtlichen und im übertragenen Sinn.
Im Bereich Verkündigung wurde mehr die Notwendigkeit von Veränderung wahrgenommen als im Bereich Diakonie. Verkündigung beginnt zunächst mit einer dem Menschen als meinem Nächsten zugewandten Haltung, die mehr verkündet als tausend Worte. Es wurde klar, dass Verkündigung dialogischer werden sollte, mehr mit dem Hören beginnend, und sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren muss (was willst du, dass ich dir tun soll, fragte Jesus den Gelähmten). Sie sollte vielfältiger werden, an vielen Orten (auch social media) und in vielen Formen. Dabei wird es notwendig sein, zu den Menschen zu gehen und mit ihnen zusammen den Glauben zu suchen (z.B. Schöpfungsglaube und fridays for future). Verkündigung der Zukunft wird vermehrt durch Laien geschehen. Sie geschieht gerade auch in kleinen Settings, in Gebetskreisen und Glaubenskursen z.B., auch niederschwellige Angebote werden nötig sein, aber auch bedürfnisorientierte Angebote für Menschen, die mehr wollen. Es kann eine Chance des größeren Raumes der Pfarrei (neu) sein, dass solche gestuften Angebote leichter möglich werden. Dennoch wird man auch im Bereich der Verkündigung mit dem leben müssen, was möglich ist, und auch mit dem, was nicht (mehr) geht. Die Menschen, die den Gauben verkünden können und wollen, werden weniger. Hier wird es auch den Mut brauchen, Dinge zu lassen und mit etwas aufzuhören, auch wenn es früher einmal gut gewesen ist.
Beim Thema Gemeinschaft hat die Projektleitung auf zwei Ebenen gedacht. Zum einen braucht es die großen Gemeinschaftserlebnisse (bisher waren das Dekanatstage bzw. Dekanatschortage). Zum anderen braucht es aber vor allem die Gemeinschaft vor Ort. Auch hier sind die Bedürfnisse der Menschen verschieden. Manche wollen nur die Gebetsgemeinschaft im Sonntagsgottesdienst, andere schätzen das gemeinsame Gespräch im Anschluss daran, das es leicht zu ermöglichen gilt, wieder andere sehnen sich nach intensiveren Gemeinschaftsformen, für die die Kirche Räume zur Verfügung stellen könnte. Es gilt aber vermehrt auch, sich nach den Rhythmen der Menschen zu richten (vielleicht ist der Sonntagvormittag nicht immer die beste Zeit für den Gottesdienst) und sie an den Orten aufzusuchen, an denen sie sich aufhalten (auf dem Fußballplatz z.B.). Der Projektleitung ist aufgefallen, wie schnell man beim Thema Gemeinschaft über die Gottesdienste spricht. Da Gottesdienste Gemeinschaftserlebnisse sind, ist das selbstverständlich; aber christliche Gemeinschaft sollte mehr beinhalten, vor allem für die, die einsam sind und schwer Teil einer Gemeinschaft werden können. Deshalb wurde auch bedacht, bewusst auf diese Menschen zuzugehen, z.B. auf Menschen in Pflegeheimen oder Menschen mit Behinderungen.
Im Ganzen hat die Projektleitung den Klausurtag als ein Gemeinschaftserlebnis wahrgenommen; Menschen aus den verschiedenen Seelsorgeeinheiten wachsen zu einer Gruppe zusammen. Diese Gemeinschaftserfahrung möchte sie im Prozess nun auch anderen ermöglichen. Ein Schritt dazu wird die gemeinsame Sitzung aller Pfarrgemeinderäte am 13. Mai nächsten Jahres sein. Vielleicht wird auch einmal eine Zukunftswerkstatt geplant werden, an der noch weitere Menschen teilnehmen können. Sicher wird es zu den Themen Diakonie, Verkündigung, Gemeinschaft und wahrscheinlich auch Liturgie demnächst Arbeitsgruppen geben, die die beschriebenen Grundlinien weiter ausformulieren werden. Die Projektleitung wünscht sich sehr, dass daran Menschen aus allen bisherigen Seelsorgeeinheiten teilnehmen, die dann auch die Erfahrung  machen können, dass Gemeinschaft auch in der Pfarrei (neu) möglich ist, über die bisherigen Pfarreigrenzen hinaus. Denn im Grunde sind wir ja eine Gemeinschaft.
 

Bei diesem Treffen hat die Projektleitung sich ausschließlich mit der Gestaltung des Prozesses zur Findung des Sitzes der Pfarrei befasst. Eine Arbeitsgruppe hatte eine Vorlage entwickelt, die beim Treffen diskutiert wurde. Im Anschluss an die Sitzung entstand ein Rundbrief an alle Pfarrgemeinderäte im Kinzigtal, der hier nachzulesen ist. Desweiteren entstand in der Sitzung eine Grafik, die die Struktur der neuen Pfarrei wiedergeben soll, die hier abgerufen werden kann.
 

Im Mittelpunkt dieses Treffens stand ein erster Vorblick auf die Feier der Liturgie in der Zukunft. Wie am Klausurtag in den Bereichen Diakonie, Verkündigung und Gemeinschaft schon geschehen, hat die Projektleitung einen ersten Vorblick auch für diesen Bereich gewagt. Hier zeigten sich ebenfalls große Konvergenzen bei den Vorstellungen der Mitglieder der Projektleitung. Allen war wichtig, dass die Vielfalt der Gottesdienstformen (gerade im Blick auf verschiedene Zielgruppen) erhöht bzw. die schon bestehende Vielfalt besser kommuniziert werden sollte. Es sollte sowohl Gottesdienste geben, die in größeren Gruppen gefeiert werden, was allerdings eine Erhöhung der Bereitschaft zu diesen Gottesdiensten weitere Fahrstrecken in Kauf zu nehmen voraussetzt. Dazu müssen die Gottesdienste wahrscheinlich profilierter werden; denn schon jetzt sind Menschen gerne zum Fahren bereit, wenn Besonderes geboten wird, z.B. im Bereich der Musik, aber auch mittels Aktionen, die sich an den Gottesdienst anschließen. Andererseits waren der Projektleitung auch lokale Gottesdienste im kleineren Kreis wichtig, insbesondere in klassischer Form. Gerade dazu gilt es aber noch mehr als bisher Charismen bei den Gläubigen zum Feiern und Leiten von Liturgie zu entdecken und diese bewusst auszubilden. Auch sollte vermehrt über Gottesdienste an anderen Orten nachgedacht werden. Mit der Umsetzung all dieser Ideen muss allerdings nicht bis zum Start der neuen Pfarrei gewartet werden; schon jetzt sind dazu weitere Schritte zu gehen.
Im zweiten Teil der Sitzung befasste sich die Projektleitung mit den von der Diözese gestellten Aufgaben, die jedes lokale Projekt bis Ende Juli diesen Jahres bewältigen muss. Noch einmal war der Prozess zur Findung des so genannten Sitzes der Pfarrei Thema (vgl. Bericht von der Sitzung im Dezember 2022), darüber hinaus der Prozess zur Bestimmung der  Pfarrkirche sowie des Namens der neuen Kirchengemeinde. Hierzu sollen bis zur nächsten Sitzung der Projektleitung Ende Februar alle Pfarrgemeinderäte informiert und gehört werden.
 

Im ersten Teil der Sitzung am 23. Februar wurden die Ergebnisse der Beratungen in den Pfarrgemeinderäten zu den Themen Sitz der Pfarrei, Festlegung der Pfarrkirche und Prozess zur Findung eines Namens bzw. Patronats der neuen Kirchengemeinde zusammengetragen. Es zeichnete sich ab, dass 3 Seelsorgeeinheiten sich Gedanken machen, sich für den Sitz der Pfarrei eventuell zu bewerben. In allen Pfarrgemeinderäten, die sich bisher damit befassen konnten, wurde weiterhin der Vorschlag der Projektleitung unterstützt, dass die Pfarrkirche am Ort des Sitzes der Pfarrei sein sollte. Als Procedere zur Festlegung des neuen Namens der Kirchengemeinde bzw. des Patronats wurde nach Anhörung der Pfarrgemeinderäte folgendes beschlossen:
Bis zum 21.4.2023 benennt jeder Pfarrgemeinderat bis zu zwei Namensvorschläge bzw. Patronatsvorschläge an die Projektleitung. Am 13.5.2023 stimmt dann die Versammlung aller Pfarrgemeinderäte über diese Vorschläge ab.
Für die Vorschläge gibt es je eine Bedingung:
·         Bezüglich des (geografischen) Namens dürfen maximal zwei Ortsangaben (z.B. Täler) verwendet werden
·         Bezüglich des Patronats sind alle Patrone von Pfarrkirchen, nicht aber von Kapellen ausgeschlossen (eine Liste der Patronate finden Sie hier)
Die Pfarrgemeinderatsgremien sind frei, wie sie zur Findung der zwei Vorschläge an die Projektleitung bis zum 21.4. kommen.
 
 
Im Mittelpunkt des zweiten Teiles der Sitzung standen die Beratungen zum so genannten Vorfeldentscheidungengesetz (VEG).
Hier eine Zusammenfassung des Gesetzestextes und der Vorschläge der Projektleitung an die Mitglieder der Gremien:
Das VEG regelt, wie im Vorfeld der Union der Pfarreien (alt) (also vor dem 1.1.2026) Entscheidungen für die Pfarrei (neu) getroffen werden können, die nicht aufschiebbar sind, weil rechtliche, pastorale oder wirtschaftliche Gründe dagegen sprechen.
Bis 15.08.2023 (im Kinzigtal am 13.5.!) muss jeweils eine Versammlung aller Pfarrgemeinderäte und aller Stiftungsräte durchgeführt werden; diese wählen jeweils gemäß ihrer Satzungen einen Vorstand, wobei die Rolle des leitenden Pfarrers von dem Priester übernommen wird, der in die Projektkoordination berufen wurde (im Kinzigtal Pfarrer Michael Lienhard).
 
Die Versammlung beschließt am 13.5. ihre jeweilige zukünftige Arbeitsweise. Es gibt folgende Möglichkeiten:
Ø  Beschlüsse werden immer durch die gesamte Versammlung getroffen.
Ø  Es wird beschlossen, die Versammlung zu reduzieren; Beschlüsse werden dann immer in der reduzierten Versammlung getroffen.
Ø  Zusätzlich wird ein beratender Ausschuss eingesetzt, der die Beschlüsse vorbereitet (z.B. Projektleitung).
Ø  Es wird ein beschließender Ausschuss eingesetzt, der bestimmte Beschlüsse fasst. Die Versammlung beschließt vorher welche.
 
Ein Beschluss ist verbindlich, wenn die Hälfte aller anwesenden Mitglieder der Versammlung sowie die Hälfte aller anwesenden Mitglieder jedes Einzelrates zustimmen.
 
Wird in Zukunft in einem beschließenden Ausschuss beschlossen, reicht zur Beschlussfassung die Hälfte aller anwesenden Mitglieder des Ausschusses, wobei jeder Einzelrat innerhalb von 4 Wochen nach Zugang des Protokolls mit einfacher Mehrheit Widerspruch einlegen kann.
Bei Widerspruch kommt es zur Mediation durch die Diözesanstelle; ist diese nicht erfolgreich, entscheidet der Erzbischof.
 
Die Projektleitung schlägt nun folgendes Vorgehen vor:
1)                  Für beide Versammlungen (PGR und STR) wird am 13.5. ein Vorstand aus je 3 Personen gewählt, wobei laut Satzung Pfr. Lienhard jeweils eine der 3 ist; zusätzlich wird jeweils eine Person aus der SE Zell und eine aus den drei SE’s An Wolf und Kinzig, Oberes Wolftal und Koster Wittichen gewählt (dann sind alle 3 großen geografischen Räume im Vorstand vertreten, weil Pfr. Lienhard die SE’s Haslach und Hausach-Hornberg vertritt).
 
2)                  In Zukunft werden in der Regel alle zu treffenden Beschlüsse in einem beschließenden Ausschuss getroffen, der wie folgt besetzt ist:
                                                               i.      Je eine Person aus den SE‘s Kloster Wittichen und Oberes Wolftal
                                                             ii.      Je zwei Personen aus den SE‘s An Wolf und Kinzig und Hausach-Hornberg
                                                            iii.      Drei Personen aus den SE‘s Zell und Haslach
                                                           iv.      Zusätzlich Michael Lienhard und beratend der Laienmitarbeiter in der Projektkoordination
 
3)                  Die Projektleitung schlägt vor, dass sowohl der Vorstand der Versammlungen (also von PGR und STR) wie auch die beschließenden Ausschüsse von PGR und STR personell (weitestgehend) identisch sein könnten, um personelle und zeitliche Ressourcen zu sparen. Ebenso könnten die beiden hinzugewählten Mitglieder des Vorstandes (die bei Einrichtung eines beschließenden Ausschusses hauptsächlich nur als Postadresse für eventuelle Widersprüche zu Entscheidungen des Ausschusses fungieren werden) ebenfalls Mitglieder des beschließenden Ausschusses sein.
 
4)                  Die Kompetenz zu entscheiden, was der beschließende Ausschuss jeweils beschließen kann bzw. was im Einzelfall dennoch die Einberufung der Gesamtversammlung erfordert, delegiert jede Versammlung an die Projektleitung, die zugleich als beratender Ausschuss fungiert, also die Beschlüsse jeweils vorbereitet.
 
5)                  Bis zum 13.5.2023 wird in den Einzelräten nach Personen gesucht, die für den Vorstand der Versammlung bzw. den beschlussfassenden Ausschuss kandidieren.
 
Im dritten Teil der Sitzung hat die Projektleitung ein Brainstorming zur möglichen Gründung von Arbeitsgruppen durchgeführt. Da diese Überlegungen noch sehr anfanghaft sind, werden sie hier noch nicht veröffentlicht. Weiteres hierzu wird nach den künftigen Sitzungen der Projektleitung hier nachzulesen sein.
 

Am 29. März hat sich die Projektleitung ein weiteres Mal getroffen. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Sichtung des Anhörungsentwurfes der Erzdiözese Freiburg zur so genannten Gründungsvereinbarung. Diese soll einen guten Start in die neue Struktur ab 2026 ermöglichen und festlegen, mit welchem Profil und welcher Organisation in die ersten beiden Jahre der Pfarrei neu gestartet wird. Dazu wird es darum gehen Schwerpunktsetzungen und Ziele zu benennen, aber auch die Wahrnehmung der Grundaufgaben in der neuen Pfarrei gemäß der neuen Struktur zu beschreiben. Zur Vorbereitung dieser so genannten Gründungsvereinbarung werden demnächst Arbeitsgemeinschaften gegründet werden, die einzelne Themen, pastorale Felder und Grundaufgaben anschauen und für die Pfarrei (neu) vorstrukturieren werden. Diese Arbeitsgemeinschaften (AG’s) sollen möglichst divers besetzt sein, d.h. dass jeweils alle geografischen Räume vertreten sein sollten, aber auch dass ein gutes Verhältnis zwischen Hauptamtlichkeit und Ehrenamtlichkeit anzustreben ist. Insbesondere sollen Menschen angesprochen werden, die sich schon in den entsprechenden Themenfeldern engagieren und von daher entsprechendes Knowhow, aber auch eine gewisse Leidenschaftlichkeit für das Thema mitbringen. Die Projektleitung hat sich auf folgende AG’s geeinigt:
·         Liturgie (Eucharistiefeier am Sonntag, am Werktag, Wortgottesdienste sowie andere Sakramentenspendungen, sprich Taufe, Trauung, Krankensalbung, Beichte)
·         Kinder/Familien/junge Erwachsene
·         Jugend
·         Caritas/Sozialarbeit-> Caritasverband
·         Tod und Trauer
·         Bildung (intern + RU + Kita + Bildungswerke, inkl. Schulpastoral)
·         Ehrenamtsförderung
·         Öffentlichkeitsarbeit/social media/Homepage (Profi?)/interne Kommunikation (letzteres evtl. als eigene AG)
·         Katechese (insbesondere Tauf-, Kommunion- und Firmvorbereitung)
·         Senioren, Pflegeheime und Kliniken
·         Pastorales Neuland, u.a. missionarische Pastoral und Raum für Spiritualität
·         Begleitung von Verbänden, Vereinen, Gruppen und Gemeinschaften
·         Formen der Begegnung (Feste, Traditionen, Aktionen …)
Am Ende der Sitzung stand noch ein Ausblick auf die Versammlung aller Pfarrgemeinde- und Stiftungsräte am 13. Mai 2023. An diesem Tag wird es zum einen um die Entscheidungen im Rahmen des Vorfeldentscheidungengesetzes gehen. Hier wurde beschlossen, dass die Liste aller kandidierenden Personen sowohl für den Vorstand als auch für einen vermutlich zu besetzenden beschließenden Ausschuss in beiden Gremien schon im Vorfeld zusammengetragen und allen zur Kenntnis gegeben werden soll. Am Nachmittag wird es um den Sitz der Pfarrei, die Pfarrkirche sowie um den Namen und das Patronat der Kirchengemeinde gehen. Bezüglich Sitz der Pfarrei werden die Pfarrgemeinderäte um Exposés gebeten, die eine mögliche Option in Kurzform vorstellen. Es wurde beschlossen, dass auch diese Exposés im Vorfeld allen Teilnehmenden zur Kenntnis gegeben werden. Auch bezüglich Name und Patronat sollen die eingehenden Vorschläge (jeweils mit kurzer Begründung) schon vorher kommuniziert werden, damit für alle eine gute Vorbereitung auf den Tag möglich ist.
 

Das Treffen widmete sich zwei großen Themen: Der Einrichtung der Arbeitsgruppen und der Vorbereitung des Klausurtages der Pfarrgemeinde- und Stiftungsräte am 13. Mai diesen Jahres.
Für die Pfarrei (neu) Kinzigtal werden folgende Arbeitsgruppen eingerichtet:
•       Liturgie (Eucharistiefeier am Sonntag, am Werktag, Wortgottesdienste sowie andere Sakramentenspendungen, sprich Taufe, Trauung, Beichte)
•       Kinder/Familien
•       Jugend/junge Erwachsene
•       Caritas und Sozialarbeit
•       Tod + Trauer
•       Bildung (intern + RU + Kita + Bildungswerke inkl. Schulpastoral)
•       Ehrenamtsförderung
•       Öffentlichkeitsarbeit/social media/Homepage/interne Kommunikation
•       Katechese (insbesondere Tauf-, Erstkommunion- und Firmvorbereitung)
•       Senioren/Pflegeheime + Kliniken
•       Pastorales Neuland, u.a. missionarische Pastoral und Raum für Spiritualität
•       Begleitung v. Verbänden, Vereinen, Gruppen und Gemeinschaften
•       Formen der Begegnung (Feste, Traditionen, Aktionen…)
Die Projektleitung hat für jede dieser Arbeitsgruppen einen Themenpaten aus ihren Reihen benannt. Außerdem ist für jede Gruppe ein Arbeitsauftrag erarbeitet worden, die bis zum 13. Mai noch einem Feinschliff unterzogen werden. Im Grunde bekommt jede AG die Aufgabe, in ihrem Themenbereich bis zu drei Schwerpunkte vorzuschlagen und diese mit jeweils bis zu drei Maßnahmen auszuarbeiten. Zusätzlich sollen jeweils Möglichkeiten benannt werden, wie Ressourcen für die Schwerpunkte gewonnen werden können. Da die Ergebnisse in die bis Ende September 2024 auszuarbeitende Gründungsvereinbarung einfließen sollen, müssen die Gruppen ihre Ergebnisse bis Mai 2024 an die Projektleitung melden. Dadurch wird aber auch die Arbeit dieser AG’s zeitlich überschaubar.
Für die Besetzung der Arbeitsgruppen sollen zum einen Listen am Klausurtag ausgehängt werden, auf denen die Räte sich selbst oder auch andere ihnen bekannte Personen, die in den Themenfeldern der AG’s arbeiten, benennen können. Letztere können dann vom jeweiligen Themenpaten angesprochen werden, ob sie tatsächlich bereit wären, an einer solchen Arbeitsgruppe mitzuarbeiten. Zum anderen wird Werbung für die Mitarbeit auf allen Homepages der Seelsorgeeinheiten geschaltet, ebenso werden die Printmedien mit einbezogen. Auch in den Gottesdiensten aller Pfarreien wird Kirchenentwicklung 2030 in naher Zukunft thematisiert und darüber auch Mitarbeitende gesucht werden. Ebenso werden Gruppierungen und Verbände daraufhin angesprochen. Darüber hinaus werden auch über die Pfarrbüros und die pastoralen Mitarbeitenden Listen von Menschen erstellt werden, die auf Grund ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten für bestimmte Arbeitsgruppen geeignet wären. Die jeweiligen Themenpaten werden dann im Anschluss die Anfragen bezüglich Mitarbeit bei diesen Personen übernehmen.
Im zweiten Teil der Sitzung wurde gesammelt, wer sich aus den Räten für den Klausurtag angemeldet hat, denn für eine satzungsgemäße Durchführung des Tages ist die Beschlussfähigkeit aller Einzelgremien Voraussetzung. Auch liegen für alle zu besetzenden Ämter (Vorstände der Vollversammlungen, gegebenenfalls beschließende Ausschüsse) Kandidierende vor. Für den Sitz der Pfarrei liegen drei ausgearbeitete Optionen vor, die an die Mitglieder der Räte im Vorfeld des 13. Mai versandt werden. Ebenso bekommen die Ratsmitglieder die Mitteilung über die Kandidierenden für die zu besetzenden Ämter sowie die Namens- und Patronatsvorschläge für die neue Kirchengemeinde im Vorfeld zur Kenntnis.
 

Im ersten Teil der Sitzung hat die Projektleitung den Klausurtag der Pfarrgemeinde- und Stiftungsräte reflektiert. Gelobt wurde die gute Organisation und Moderation des Tages sowie das gute Klima unter den Teilnehmenden an den geografisch gemischt besetzten Tischen. Natürlich war der Tag sehr dicht, so dass auch für die wichtige Frage nach dem Sitz der Pfarrei am Nachmittag recht wenig Raum blieb. Deshalb äußerten Mitglieder der Projektleitung, dass manche Fragen am Tag selbst nicht ausführlich bedacht werden konnten, so z.B. was mit dem Rest des Klostergebäudes in Zell passiert, wenn dort der Sitz der Pfarrei und die Wohnung für die im Sommer kommenden Patres verortet sind. Auch die Mitglieder aus der SE Zell teilen diese Fragestellung. Die SE Zell arbeitet derzeit an einem Gesamtkonzept für das Klostergebäude in Zell und lädt weitere Vertreter aus der Projektleitung und/oder den beschließenden Ausschüssen zur Mitarbeit ein. Trotz offener Fragen bleibt das Abstimmungsergebnis der Pfarrgemeinderäte vom 13. Mai 2023 das demokratisch gefundene Votum, auf dessen Grundlage die Bistumsleitung die Entscheidung zum Sitz der Pfarrei treffen wird. Um diese Entscheidung allerdings zu erden, soll zusätzlich von der Projektleitung ein Hinweis auf mögliche offene Fragen, die gegebenenfalls auch die Expertise des Erzbischöflichen Bauamtes erfordern, nach Freiburg gegeben werden; der Text dieses Hinweises wird mit der gesamten Projektleitung vereinbart.
Im zweiten Teil ging es um den Start der Arbeitsgruppen. Ein Werbetext wird demnächst auf allen Homepages (auch auf dieser) verlinkt. Jede und jeder Pate (die Ansprechpartner aus der Projektleitung für die verschiedenen AGs)  kann nun schon tätig werden. Die Pfarrsekretariate werden gebeten, den Themenpaten entsprechende Kontaktdaten mitzuteilen und außerdem auf Nachfrage Gruppenräume zur Verfügung zu stellen.
 

Im ersten Teil der Sitzung befasste sich die Projektleitung mit dem anvisierten Brief hinsichtlich des Votums zum Sitz der Pfarrei. Der Wortlaut, auf den man sich geeinigt hat und der nun an das Ordinariat gegeben wurde, ist hier unter Materialien nachzulesen.
Danach beschäftigte man sich mit einigen weiteren Informationen von Seiten der Diözese. Im kommenden Jahr steht nun die Erarbeitung der so genannten Gründungsvereinbarung an. Dazu werden ja gerade die Arbeitsgruppen gegründet (vgl. ebenfalls die Informationen unter Material). Diese starten nun so langsam mit ihrer Arbeit. Mit Vision, Werten und Zielen für die Pfarrei (neu) wird sich die Projektleitung befassen.
 Außerdem wurde angedacht, wie es zu den beiden Stellenbesetzungsausschüssen (für den leitenden Pfarrer, den/die leitendeN ReferentIn, …) kommt, die von der Diözese verlangt werden, einmal auf Seiten der Ehrenamtlichen, das andere Mal auf Seiten der Hauptberuflichen. Beide angedachten Verfahren werden gerade noch weiter geprüft und dann erst veröffentlicht.
Desweiteren ist im nächsten Jahr wieder ein Klausurtag aller Pfarrgemeinderäte geplant, für den gerade ein möglicher Termin gesucht wird.
 

Zum ersten Mal nach der Sommerpause kam die Projektleitung in Hausach zusammen. Neu in der Runde waren Christine Trove, geschäftsführende Vorständin des Caritasverbandes Kinzigtal e. V., und Fabian Groß, Dekanatsreferent des Dekanats Offenburg-Kinzigtal und lokaler Projektkoordinator. Nach einem kurzen Kennenlernen  teilten die Mitglieder der Projektleitung, von denen jeder in einer Arbeitsgruppe mitwirkt, von den Fortschritten in den AGs mit.
Ein anderer Tagesordnungspunkt war die Beratung über den Stand des Sitzes der neuen Pfarrei. Nach dem Votum für Zell a. H. im Mai 2023 hatte sich im Laufe der Zeit herauskristallisiert, dass es noch weitere Fragen im Blick auf den Umbau des Klostergebäudes gibt. Dazu standen Gespräche, Videokonferenzen und Begehungen des Klostergebäudes in den kommenden Wochen an. 
Im Blick auf die Sitzung der beschließenden Ausschüsse in der darauffolgenden Woche standen Themen, die sich mit den Immobilien der jeweiligen Seelsorgeeinheiten vor dem Start der neuen Pfarrei beschäftigen, auf dem Programm. Hier wurde über das Dokument „Immobilienentwicklung für Kirchengemeinden“ gesprochen.
 

Die Projektleitung hatte vor der Sommerpause einen Brief an das Ordinariat Freiburg geschickt mit der Bitte, die Kosten für die möglichen Standorte für den Sitz der Pfarrei in Zell und Haslach zu prüfen (siehe: Zwölftes Treffen der Projektleitung am 19. Juli 2023). Ende November trug das Erzbischöfliche Bauamt ihre Kalkulationen in einer Standortuntersuchung zusammen.
 
Im Mittelpunkt der Sitzung der Projektleitung am 28. November stand die Besprechung dieser Standortuntersuchung zum Kloster Zell und dem Pfarrhaus in Haslach. Die beschließenden Ausschüsse hatten in der Woche zuvor bekräftigt, dass das Votum für den Sitz der Pfarrei in Zell vom Mai 2023 gilt und das Erzb. Ordinariat nun die Entscheidung treffen soll. 
 
Mitte Dezember erhielt die Projektkoordination vom Ordinariat Freiburg mitgeteilt, dass der Sitz der Pfarrei in Zell sein werde.
 

Das erste Treffen der Projektleitung im Jahr 2024 fand im Pfarrheim in Haslach statt. Im Mittelpunkt der Sitzungen standen die Vision der Pfarrei, ein Logo für die Pfarrei und Mitteilungen zur Kirchenentwicklung 2030 aus Freiburg. 
 
Die beiden lokalen Projektkoordinatoren Michael Lienhard und Fabian Groß wurden von der Projektleitung beauftragt, an einem Entwurf für eine Vision zu arbeiten, die in der Gründungsvereinbarung zu finden sein wird. 
 
Damit die neue Pfarrei St. Symphorian ein einheitliches Auftreten erhält, diskutierte die Projektleitung, welche Grafikbüros für eine Erstellung eines Logos angefragt werden sollen. Es wurden auch Wünsche genannt, was auf dem Logo der neuen Kirchengemeinde zu sehen sein soll. 
 
Am Ende der Sitzung gab es noch Informationen zur Kirchenentwicklung 2030, unter anderem zur Gründungsvereinbarung und den Stellenbesetzungen, die in diesem Jahr anstehen werden. 
 

Die Planungen zum Sitz der neuen Pfarrei werden nun konkret. Eine Arbeitsgruppe aus Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen hat sich gebildet, um mit dem Architekten die ersten Pläne für den Umbau des Klostergebäudes zu besprechen. Diese Arbeitsgruppe wird sich auch Gedanken darüber machen, was mit dem großen Außengelände der Klosteranlage passieren soll. Das Kloster soll in drei Bauabschnittsphasen saniert werden.  
 
Die 13 Arbeitsgruppen nähern sich nun der Fertigstellung ihrer Texte, die in die Gründungsvereinbarung aufgenommen werden. Die Projektleitung warf an diesem Abend einen Blick in die überarbeiteten Vorlagen der Gründungsvereinbarung aus Freiburg. 
 
Die Texte der Arbeitsgruppen wird sich die Projektleitung bei der Klausur am 03. und 04. Mai 2024 bei einer Klausur anschauen, um die Ergebnisse zusammen zu führen.
 

Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Planung der Klausur der Projektleitung und der Austausch zur Gründungsvereinbarung.
Die Projektleitung wird vom 03. bis 04. Mai zur Klausur im Pfarrhaus in Prinzbach sein. Ende April werden alle 13 Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse fertig stellen. Diese Ergebnisse werden zusammengetragen werden und auf der Klausur gesichtet werden. Dabei werden zentrale Zielbereiche herausgearbeitet werden, welche die Ziele der einzelnen Arbeitsgruppen bündeln und die Kirchengemeinde Kinzigtal in den kommenden Jahren schwerpunktmäßig beschäftigen werden.
Verbunden mit der Vision soll damit ein attraktives Zielbild der neuen Kirchengemeinde skizziert werden, das einlädt, sich an dessen Umsetzung zu beteiligen.
Die Verabschiedung der Gründungsvereinbarung wird am Samstag, den 29. Juni, stattfinden.
 

Die Lokale Projektleitung kam am Freitagabend, 03. Mai, und Samstagvormittag, 04. Mai, zusammen, um anhand der Ergebnisse der zwölf Arbeitsgruppen zu beraten. Die Arbeitsgruppen hatten bis Ende April gearbeitet und die Ergebnisse an die Lokalen Projektkoordinatoren geschickt. Diese hatten die Ergebnisse gesichtet, zusammengetragen und sie gesammelt an die Mitglieder der Projektleitung geschickt.
Die Projektleitung kam in Prinzbach zusammen, um nach dem „roten Faden“ in den Texten, dem Übereinstimmenden, zu suchen. Ein Beispiel war der Wunsch nach einer stärkeren Vernetzung, der in vielen AG-Ergebnissen zu finden war, sowie eine professionellere Öffentlichkeitsarbeit.
Die Überlegungen flossen dann in den ersten Teil der Gründungsvereinbarung ein. Im ersten Teil geht es um das Profil der Pfarrei: Was sollen unsere Werte, Maßnahmen und Ziele sein? In welchen Bereichen schaffen wir Entlastungen? Es wurden die ersten Zeilen verfasst.
Nach diesem arbeitsintensiven und anstrengenden Wochenende gingen die Teilnehmenden glücklich nach Hause, da immer stärker erkennbar ist, wie die neue Kirchengemeinde arbeiten und für was sie stehen wird.
 

Knapp dreieinhalb Wochen vor der Vollversammlung kam die Lokale Projektleitung in Hornberg zusammen. Im Mittelpunkt standen zwei Themen: die Gründungsvereinbarung und die Vollversammlung.
Nach und nach hatten die beiden lokalen Projektkoordinatoren, Pfarrer Lienhard und Dekanatsreferent Groß, der Lokalen Projektleitung Texte der Gründungsvereinbarung zugeschickt. Diese wurden von der Projektleitung teilweise korrigiert, umformuliert und ergänzt. An diesem Abend stand der finale Blick in die Gründungsvereinbarung an: Sind alle mit den Formulierungen zufrieden? Muss noch etwas verändert werden?
Es zeigten sich in vielen wichtigen Bereichen pastorale Übereinstimmungen, sodass die Mitglieder mit großer Zufriedenheit auf das Werk schauen konnten. Am 14. Juni erhielten dann alle Stiftungs- und Pfarrgemeinderäte der sechs Seelsorgeeinheiten des Kinzigtals, welche zur neuen Kirchengemeinde Kinzigtal werden, den Entwurf der Gründungsvereinbarung zugeschickt.
 

Es war das erste Treffen der Lokalen Projektleitung des Kinzigtals nach der erfolgreichen Vollversammlung der Stiftungs- und Pfarrgemeinderäte Ende Juni 2024 in Unterharmersbach. Die Stiftungs- und Pfarrgemeinderäte der sechs Seelsorgeeinheiten des Kinzigtals, die ab Januar 2026 die neue Kirchengemeinde Kinzigtal bilden werden, waren an einem Samstag zusammengekommen, um über die Ziele, Maßnahmen und Schwerpunkte der neuen Pfarrei zu beraten und abzustimmen. Diese sind in der Gründungsvereinbarung festgehalten, die an diesem Tag beschlossen wurde. 
Die Mitglieder der Projektleitung befassten sich mit den Arbeitsgruppen, die zu verschiedenen Themen gearbeitet und ihre Ergebnisse bis April 2024 zusammengetragen hatten. Die Projektleitung gab „grünes Licht“, dass die AGs, die motiviert weiterarbeiten möchten, sich gerne weiterhin treffen und arbeiten dürfen. 
Am 19. Oktober 2025 finden die Pfarreiratswahlen in der Erzdiözese Freiburg statt. Bei uns im Kinzigtal wird es dann nur noch einen Pfarreirat für die mehr als 30.000 Katholiken geben. Die Projektleitung diskutierte, wie die verschiedenen Gemeinden im neuen Pfarreirat gut repräsentiert sein werden und einigte sich auf drei verschiedene Modelle, welche dann der beschließende Ausschuss der Pfarrgemeinderäte diskutieren und schließlich darüber abstimmen soll. 
 

In Haslach kam die Projektleitung Anfang November zusammen. Ein umfangreiches Thema war die kommende Stellenausschreibung 01/2025 in der neuen Kirchengemeinde. Zum Start des Seelsorgeteams der neuen Kirchengemeinde im Herbst 2025 werden vier neue Hauptamtliche gesucht: Ein Priester und insgesamt drei Kräfte aus den Berufsgruppen der Diakone, Pastoralreferenten und Gemeindereferentinnen. 
Der Priester wird seinen Sitz in Wolfach haben, die anderen Kräfte in Zell, Hausach und Haslach. Die beiden lokalen Projektkoordinatoren überlegten mit den Mitgliedern der Projektleitung, was attraktive Stellenumschreibungen für diese Stellen sein könnten. Anfang Januar 2025 werden die Stellen ausgeschrieben werden. 
Eine AG aus Hauptamtlichen und einem Ehrenamtlichen hatte sich zum Thema „Jugend und junge Erwachsene“ getroffen, um über die Ziele und Schwerpunkte der neuen Jugendarbeit zu beratschlagen. Das Ergebnis wurde in der Sitzung vorgestellt und für gut empfunden.
 

Die Projektleitung tagte zur letzten Sitzung im Jahr 2024 in Oberwolfach. Es wurde von Treffen der verschiedenen Akteure berichtet, die den Wechsel von den sechs Seelsorgeeinheiten des Kinzigtals zur neuen Kirchengemeinde gestalten. Dazu gehören unter anderem die Sekretärinnen, die Hauptamtlichen in der Pastoral und die beschließenden Ausschüsse, die aus den Vertretern der Pfarrgemeinderäte und Stiftungsräte bestehen. Das neue Seelsorgeteam wird Ende März 2025 auf eine Klausur im Kloster Bühl zusammenkommen und mit einem externen Coach schauen, wie die Ziele, Maßnahmen und Schwerpunkte der Gründungsvereinbarung in der zukünftigen Pastoral umgesetzt werden können. Hierzu gab die Projektleitung den Hauptamtlichen den Auftrag, das häufig erwähnte Territorialprinzip, also die Entscheidung, dass jede Gemeinde oder Region im Kinzigtal auch zukünftig kirchlich „versorgt“ sein wird, umzusetzen. 
Der Blick geht aktuell stark auf den 01. Januar 2026 als Start für die neue Kirchengemeinde. Damit aber das Jahr 2025 gut genutzt wird, um die Weichen für eine gemeinsame Pastoral zu stellen, sammelten die Mitglieder der Projektleitung Ziele für das Jahr 2025. Diese werden den beschließenden Ausschüssen vorgelegt werden.
Ein Thema war die Öffentlichkeitsarbeit. Immer wieder hören wir, dass es zwar attraktive Angebote der verschiedenen Seelsorgeeinheiten im Kinzigtal gäbe, dass diese aber zu wenig beworben und zu wenig sichtbar wären. Die Projektleitung diskutierte, wie die Öffentlichkeitsarbeit in den kommenden Monaten verbessert werden könnte.
 

In Zell kam die Projektleitung zur ersten Sitzung im neuen Jahr zusammen. Im Sommer 2026 wird es einen „Markt der Möglichkeiten“ geben: An einem Samstag werden alle Interessierten eingeladen sein, zu einem Gottesdienst mit anschließender Begegnung zu kommen, und dabei die verschiedenen Angebote und kirchlichen Gruppierungen kennenzulernen. Aus jeder aktuellen Seelsorgeeinheit wird eine Person an der Vorbereitung beteiligt sein.
Im Oktober werden die Pfarreiratswahlen in der Erzdiözese stattfinden. Viele aktuelle Pfarrgemeinderäte fragen sich, ob sie eine erneute Amtszeit anstreben oder ihren Dienst beenden werden. Die Projektleitung tauschte sich zu den „Profilen der Kandidaten“ für die Pfarreiratswahlen aus: Was müssen diese Personen mitbringen? Wen suchen wir?
Langsam neigt sich auch die Zeit der Projektleitung dem Ende entgegen. Zwischen März 2022 und Januar 2025 fanden 22 Sitzungen statt. Am Ende der Sitzung sprach man über die letzten drei Sitzungen und einen geistlichen sowie kulinarischen Abschluss.
 

Quelle: Fabian Groß / Röm.-Kath. Dekanat Offenburg-Kinzigtal

Am Dienstag, den 01. Juli, fand das letzte Treffen der Projektleitung in Haslach und Hofstetten statt. Die Projektleitung war ein wichtiger Akteur, der die Transformation von den sechs Seelsorgeeinheiten hin zur neuen Kirchengemeinde Kinzigtal auf den Weg brachte. Dazu traf sich die Projektleitung, bestehend aus Haupt- und Ehrenamtlichen, seit März 2022 24 Mal.
In dieser Zeit fanden zwei Vollversammlungen von Pfarrgemeinderäten und Stiftungsräten statt; es wurde das Kernteam, welches die neue Kirchengemeinde leiten wird, gefunden; zahlreiche Vernetzungen zwischen Ehrenamtlichen, Sekretärinnen und Hauptamtlichen wurden intensiviert und die Gründungsvereinbarung wurde erstellt und verabschiedet, in der zu sehen ist, was die Ziele, Werte, Maßnahmen und Visionen der neuen Kirchengemeinde Kinzigtal sind.
Zu Beginn des Treffens blickten die Mitglieder der Projektleitung auf die vielen Treffen zurück. Danach wurde ein Wortgottesdienst gefeiert, in dem es um die Hoffnung ging, zu der wir Christen Rede und Antwort stehen sollen. Im Anschluss dankten die beiden lokalen Projektkoordinatoren Michael Lienhard und Fabian Groß den Mitgliedern recht herzlich mit einem Abendessen in einer Gaststätte in Hofstetten für den großen Einsatz und die erfolgreiche Zeit.